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SPD-Fraktion will L329 für Lkw sperren lassen :

Allgemein

Die SPD-Fraktion im Arzbacher Gemeinderat hat einen Vorstoß zur Sperrung der L329 für Lkw unternommen, dem der Rat einstimmig gefolgt ist. Die Verwaltung wird aufgefordert, Möglichkeiten zur Sperrung der L329 zwischen der Kreuzung am Wolfskirchhof und Bad Ems für Lkw über 7,5 Tonnen zu prüfen.

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Die SPD-Fraktion im Arzbacher Gemeinderat hat einen Vorstoß zur Sperrung der L329 für Lkw unternommen, dem der Rat einstimmig gefolgt ist. Die Verwaltung wird aufgefordert, Möglichkeiten zur Sperrung der L329 zwischen der Kreuzung am Wolfskirchhof und Bad Ems für Lkw über 7,5 Tonnen zu prüfen.

Begründung

  • Der Lkw-Verkehr stellt an vielen Stellen in der Ortslage Arzbach eine erhebliche Gefährdung dar.
  • Vor dem Ortseingang Arzbach ist die Trasse abschüssig, sodass im Falle eines Bremsversagens ein schwerer Unfall in der Ortslage zu befürchten ist.
  • Die Ortsdurchfahrt Arzbach ist an vielen Stellen sehr eng. Die Gehwege sind vielfach sehr schmal, sodass durchfahrende Lkw immer wieder eine Gefährdung für Fußgänger darstellen, denen jegliche Ausweichmöglichkeit fehlt. Vor allem Kinder sind durch den Sog des Fahrtwindes stark gefährdet. Das gilt für den Bereich zwischen „Auf der Trift“ und „Wiesenweg“ ebenso wie für den Bereich unterhalb der Einmündung Kirchstraße. Besonders gefährlich ist die Situation an der Einmündung des Rad- und Fußweges aus Richtung Bierhaus.
  • Eine ähnliche Situation besteht im Bereich des Fußgängerüberwegs zwischen Rathaus und der Straße am Kennelbach. Auch hier sind vor allem Kinder gefährdet, aber auch ältere Menschen auf dem Weg zur Arztpraxis. Dort ist der Fußgängerbereich besonders schmal.
  • Die Geschwindigkeitsbegrenzungen in diesem Bereich werden nach augenscheinlichen Erfahrungen nur von wenigen Lkw-Fahrern eingehalten.
  • Im Bereich des Ortsteils Bierhaus sind Gefahrensituationen durch enge Kurven sowie ebenfalls durch schmale oder fehlende Gehwege gegeben. Eine besondere Gefährdung ergibt sich für Wartende an der Bushaltestelle am Gasthaus „Altes Bierhaus“.

Der SPD-Fraktion ins bekannt, dass die besagte Strecke die Verbindung zwischen Montabaur und Bad Ems mit dem geringsten Gefälle ist und daher von Lkw-Fahrern bevorzugt genutzt wird. Diese Situation wurde daher in der Vergangenheit auch als unabänderlich hingenommen, vor allem weil es keine Alternativrouten gab, die nicht ihrerseits wieder eine Belastung und Gefährdung von Ortsdurchfahrten dargestellt hätten. Mit der Fertigstellung der Ortsumgehung Neuhäusel (B49) sowie der Umgehung Fachbach/Bad Ems (B260) steht eine Umfahrungsroute zur Verfügung, die keine Ortslage berührt und nur mäßiges Gefälle aufweist. Der Umweg von etwa 19 Kilometern ist zumutbar, zumal es bundesweit zwischenzeitlich Sperrungen sogar von Bundesstraßen gibt, die mit wesentlich längeren Umwegen verbunden sind.

Die SPD-Fraktion beantragt außerdem, die Beschilderung an der B49 so zu ändern, dass nicht unnötig Zielverkehr nach Bad Ems die L329 benutzt. Das gilt vor allem für das Schild am Abzweig der „Lkw-Umgehung“ zwischen der Abfahrt Horressen und Neuhäusel. Dieses Schild weist nach Bad Ems und nach Arzbach. Für den Zielverkehr nach Bad Ems steht nach der Fertigstellung der Ortsumgehung Neuhäusel für den Pkw-Verkehr aber ein wesentlich schnellerer und komfortablerer Weg zur Verfügung (via Denzerheide). Dieser Weg ist inzwischen auch in der Gegenrichtung entsprechend ausgeschildert (blaues Autobahn-Hinweisschild am Kastellbad-Kreisel in Bad Ems).

 

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